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gestern, vorgestern, ich weiss nicht mehr genau wann, besuchte ich meinen freund mit den himmelblauen augen.
er war weniger weiss im gesicht, er hatte seine depression nach innen gekehrt, seine augen waren jedoch immer noch unendlich blau. ich hätte ihn die ganze über anstarren können.
wir redeten und er sprach von gleichgültig und langeweile. ich lag nur auf seinem bett mit der schwarzen satinbettwäsche und sah ihn an, sprach sehr wenig. irgendwann war mir das herz so schwer, dass ich aufstand und ging. ich stand drei minuten an der haltestelle und rannte wieder zu ihm zurück. er hatte nicht einmal darüber nachgedacht mir zu folgen. es war ihm egal.
ich legte mich auf sein bett und de betratt den raum wieder. sah mich gleichgültig an. seine worte schmerzten. dumpf und grob schlugen sie gegen mein herz. wir redeten weiter. ich lehnte meinen kopf an ihn und mir liefen die tränen hinunter. er sah es und ignorierte es. seine soziale inkompetenz war schon beinahe köstlich. war es ihm egal? traute er sich nicht? ekelten ihn berührungen einfach nur? werde nur ich so behandelt oder alle?

irgendwann fuhren wir in die stadt. er ist so assozial, dass er es nicht mal übers herz brachte unsere bahn zu sagen, es war nur meine bahn. es prallte alles an ihm ab, soschien mir.

am nächsten tag sprach ich mit meiner schwester, die die selbe oberstufe besucht wie er. sie erzählte mir die wahrheit. er redet kaum noch. entfernt sich von allen und heischt am ende doch aufmerksamkeit. innerlich lachte ich. ich wusste das er log wie gedrückt, doch ich verstehe nicht wieso.

music: grant green - idle moments
10.3.07 15:50



gestern war ein freund bei mir. er ist ein introvertier mensch, introvertiert, wie es im buche steht. sein haut war unnatürlich weiss, wie frischer schnee im winter und seine augen waren blau, wie der himmel im sommer.

wir waren einander fremder geworden wegen eines streits und wurden einander immer fremder. nach aussen hin schien er normal, doch nach innen hin war er zutiefst ünglücklich. ich sah es.
es schien als sei ihm alles egal. er sagte ich sei ihm nicht gleich, doch auch das schien gelogen.

er ging weil, er noch einige dinge zu klären hatte, die ihn betrübten. eigentlich hatte ich gehofft, dass wir den abend gemeinsam verbringen würden. ich wollte mir einen film ausleihen und weisswein kaufen.

ich wüsste gerne wie es ihm geht, doch ich habe ihn noch nicht gesprochen. ich verbringe den bisherigen tag in sorge, bis auf ein paar kurze gespräche.
4.3.07 18:00



wir werden nie normal sein. es ist egal, was wir tun. eigentlich war es ja vorhersehbar. schon allein, weil wir beide in welten leben, die mehr paralell zu realität liegen, statt in ihr, aber heute viel es mir auf. er nannte mich "süße". in meinen ohren klang es befremdlich und abstossend. wahrscheinlich sogar seltsamer als alles andere, was er hätte sagen können.
die unterschiede zwinschen uns sind ja offentsichtlich, doch ein besonderer ist unser empfinden von zeit. eine woche ist für ihn nichts, für mich sieben tage á 24 stunden, von denen jede 60 minuten hat, wobei jede minute 60 sekunden hat.

ich hätte gerne sommer. in meinem schrank hängt ein rock. elfengleich und luftig. ich würde ihn gerne tragen, aber dieses wetter verbietet es mir gerade zu mit mahnendem finger. ich hätte gerne sommer damit ich wieder öfter an den rhein und den unterbacher see kann. im sommer fährt es sich viel schöner fahrrad.

morgen schreibe ich eine klausur in meinem schwächsten fach mathematik, doch ich bin ruhig, erstaunlicherweise. heute bekam ich meine klausur im meinem lieblingsfach latein zurück und es ist die beste des kurses, wenn auch die note eher blamabel ist [3+].

wie dem auch sei. ich habe schon länger nicht mehr von ihm geträumt. ob das wohl ein gutes zeichen ist?

music: finsterforst - sieg und ewig leben
22.2.07 23:15


13.2.07 19:06



nachdem meine schwester mich gestern verliess, war ich den ganzen tag allein. ich habe mich sehr gefreut einen tag ohne verpflichtung und verabredung verbringen zu können, auch wenn ich mich noch mehr gefreut hätte wenn mein schwesterherz bei mir geblieben wäre, doch auch sie ist zeitlich sehr eingespannt.
ich arbeitete den ganzen tag über natürlich nicht sondern schlief oder machte sinnlose dinge. also werd ich morgen einiges zu tun haben, was mich nicht sonderlich stört, da ich montag keinen unterricht habe.

mir fiel auf, wie sehr ich ihm doch verfallen bin. er ist für mich beinahe schon luft, doch mein stolz verwehrt mir ihn anzurufen, doch ist's nicht nur mein stolz. ich würde es nicht verkraften, wenn er nicht rangehen würde. doch spätestens in den nächsten zwei tagen wird mir auch das egal sein.

ich erwachte heute als das telefon klingelte. es war ein gute schuldfreundin. wir redeten etwas und sie legte auf. ich frühstückte und war froh über den neuen tag.

music: dornenreich – nicht um zu sterben
11.2.07 14:44


meine schwester hat abend und nacht mit mir verbracht und niemand ist so wie sie. wie sie da sass mit ihrem schwarzen haar und der violetten strähne und sprach mit dem cidreglas zwischen den fingern. wir scheinen auf dem gleichen niveau zu sein und wer könnte sich besser verstehen?

ich habe mir einen bruder angelacht. er war schon lange mein bruder, nur habe ich ihn nie so genannt. wir sehen uns kaum und reden kaum von angesicht zu angesicht, aber das ist nicht weiter schlimm. es ändert uns nicht.

mein begehren wurde nur schlimmer, nachdem ich ihn sehen konnte und er mir seine erklärung vortrug. das ist nicht normal. diese ganze beziehung scheint mir nicht normal.

music: soko friedhof: die geschichte eines werwolfs (meine schwester schenkte es mir)
10.2.07 16:47



kein wort der erklärung, aber irgendwann war es mir egal. es war wie früher, nur etwas anders, nur ein kleines bisschen, und ich freute mich darüber. ich hatte das gefühl, dass meine fragen alles nur zerstören würden, also beliess ich es bei unserer konversation.

mir ist wieder aufgefallen wie asozial ich bin. ich hatte es beinahe vergessen. das normale leben erfordert ja nicht viel soziale kompetenz, die wirklichen freunde, die ich habe, tun dies mehr, aber niemandem so wie er. ich kann mich nicht ehrlich benehmen. sein sympathie macht mich schreckhaft und abweisend. ich scheine meine fehler zu wiederholen.
5.2.07 14:18


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