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der himmel hat ein sattes, gar herrliches taubenblau, doch scheint er doch niedergeschlagen zu sein.
ein omen. als ob mein lügner bald nicht mehr prefinal sondern bald postfinal sein wird. ich kam mir vom leben verlacht vor als ich ein album von koldbrann bekam und es den titel moribund trug

doch versuche ich meine gedanken auf andere dinge zu lenken.

ich war weder gestern noch heute in der schule. es ist befreiend. gestern verbrachte ich den vormittag beim artz und den nachmittag mit meiner schwester in der stadt und heute waren wir beide am vormittag am kaarster see.
die blätter raschelten und für ein paar minuten waren wir soweit von der strasse entfernt dass man ihre geräusche nicht mehr vernahm und nur die blätter rauschten und klangen wie ein fliessender bach. die luft roch frisch und es roch nach wald. nicht wie die wälder bei uns die verstaubt sind, wie meine schwester zu sagen pflegt, und von beton bedroht.
es war ein beruhigender anblick wie sie dort am see stand und ihr haar im wind wehte während sie enten ärgerte. als ob sie dort hin gehörte und nicht in die stadt. es war ein schöner vormittag.
8.5.07 21:43



mein lüger meldete sich am samstag. er war ganz zuverlässig. es quält mich. er ist krank, sehr krank.

mein liebster freund mit den himmelsaugen quält mich. ich dachte, dass sein verlust nicht so dramatisch sei, doch nur merke ich erst seinen ausmass.
ich sehe seine wunderschönen augen vor mir, gekrönt von blonden wimpern, wie sie mich schon beinah mitleidig anblicken.
er war im geiste noch schöner als sein blasskupfernes haar und seine augen, doch er ist nun fort.

meine kopf schmerzt. meine glieder ebenso. ich bin ausgelaugt. dieser abend quält mich.
2.5.07 23:05



nun neigt sich auch dieser tag dem ende.

morgen werde ich eine klausur in biologie, doch dies schert mir kaum. entweder liegt es an meiner annahme, den stoff zu beherrschen oder an meiner beziehung zum fach selbst. der morgige tag wird nicht allzu anstrengend werden bis auf das wetter.

wo ich gerade dabei bin. das wetter nervt mich ungemein. ich scheine solche temperaturen nicht so recht zu vertragen. ausserdem hasse ich das gefühl der glühenden sonne auf meiner haut, genau wie ihre blenden strahlen in meinen augen.

aber dies soll mich nicht stören. ich werde sonnige orte meiden und wasser mit mir tragen.
25.4.07 22:05



inzwischen habe ich anne rice hinter mir gelassen, mit der erkenntnis, dass dieser frau mir einfach zu christlich ist. damit verseucht sie alle charaktere, die mir sympathisch geworden sind.
bisher gibt es auch keine besserung da herr der ringe auch zu sehr mit dem schicksal spielt und dies, das einzige buch ist, das ich im moment zu lesen wünsche.

im moment liegen meine gedanken jeden tag ein paar stunden brach. ich bin demotivierter den je.
ich wurde mit dingen überschüttet, die meine oberflächlihen gelüste zu stillen vermögen, doch nachdem diese gestillt sind, verlangen meine geistigen ebenso nach befriedigung, doch scheint sie fern.

ein paar sekunden am tag scheinen meine gedanken bar jeglicher unnötiger dinge und ich nehme mir vor in den wald zu fahren. dort wo ich kein auto mehr höre und keine stadt mehr sehe, sodass ich allein frieden finden und mich an der schönheit der natur erfreuen kann, statt zu grübeln, ob was ich tat richtig war oder unaufrichtig oder ob ich hätte anders handeln sollen oder oder oder

ich finde mich selbst nicht.
24.4.07 22:24



ich komme weder noch tenhis maaäet weg noch von diversen romanen von anne rice, aber das ist auch nicht weiter schlimm. sie bringen ruhe, unvorstellbare ruhe sogar, in mein leben.
vor ein paar tagen sass ich in meinem zimmer und die sonne ging gerade unter, sodass die scharfen konturen der möbel im flur schon beinahe kupfern brannten. ich war grundlos glücklich.

gestern geschah etwas, klingt dramatischer als für andere scheint, aber der baum vor meinem fenster wurde gefällt. ich habe diesen baum geliebt. ich habe ihn fotographiert. im sommer sass ich auf meiner fensterbank und hab ihn angestarrt und jetzt ist verschwunden.
meine fenster liegen auf der westlichen seite des hauses, sodass sie jeden morgen ,den ich während sonnenaufgang in meinem zimmer verbringe, mit ekelhaft grellem licht fluten. nachdem mein freund der baum getötet wurde, erscheint mir das licht noch greller und aufdringlicher zu sein.
gerad habe ich in der küche gefrühstückt und die bäume, die vor dem küchenfenster stehen schienen mich anzustarren, damit ich auch ja nicht vergesse, was ich nicht mehr habe.

übrigens habe ich mir queen of the damned angsehen. früher liebte ich diesen film, aber nachdem ich ihn gestern gesehen hatte, fand ich ihn lächerlich.
er weicht in manchen , teilweise sogar exestenziellen, punkten entscheidend von der buchvorlage ab oder behauptet genau das gegenteil.
die besetzung ist grausig. aaliayah ,oder wie sie auch heissen mochte, mag tot sein, was ihre schauspielerische leistung, jedoch nicht verbessert. es wurden schauspieler eingesetzt die einfach nicht dem charakter entsprachen. in interview mit einem vampir, um einiges besser als könig der verdammten ist , konnte ich darüber hinwegsehen das antonio banderas armand. den schönen jünglich mit kastanienbraunem haar darstellte, der nebenbei auch mein liebling unter all den vampiren ist,aber nachdem ich sah wer ihn jetzt verkörperte, war mein endgültiges urteil gefallen. von der besetzung marius will ich gar nicht reden.
genausowenig wie von den schäbigen effekten, den unauthenischen kostümen oder weiteren dingen. aber egal.

ich werde nun meinen ersten ferientag geniessen und hoffen, dass die sonne sich bald verzieht.

31.3.07 12:12



es ist einiges passiert, doch nichts anderte etwas an der grundsituation. eigentlich ist noch immer alles beim alten.

nur eine sache ist anders. ein hübscher junge ist in mein leben getretten.
ich kannte ihn flüchtig und dachte er wäre dumm und unehrlich, doch ich stellte heraus, dass dies nicht der fall ist.
sein augen sind blau und sein haar ist blond. er ist so schlicht und anziehend. und hat eine reizende leicht infantile art. wenn er auf mich zukommt und lächelt erinnert er mich an kind. mit runden wangen und dem blonden haar. naiv und nicht kühl und berechnet, wie mein freund mit den himmelsaugen.

er will mir vielleicht die freundschaft kündigen. er muss es noch besprechen, doch irgenwann bringt mich die kälte dazu ihn mich zu entfernen. irgendwann einmal musste es kommen. es war doch klar.

im moment jedoch wird dies alles nicht meine laune herumreisen. ich
habe wieder angefangen bücher von anne rice zu lesen. sie sind kitschig, übermässig verspielt und romantisch, aber das ist es, was ein mädchen lesen will. die sonne geht langsam unter und der flur war kupfern, bis sich das licht nun ins wohnzimmer verlagerte. es herrscht ruhe und ich bin glücklich.

music: tenhi - maaäet (album)
28.3.07 19:31



mein leben verläuft nicht ereignislos, doch erscheint mir alles, was passiert, als profan. ich bin zur ruhe gekommen, auch wenn es um mich angefangen hat zu wogen.

meine schulischen leistungen sind auch nicht die besten. ich habe eine drei in der sowi-klausur, der unbedeutende durchschnitt. hätte ich eine vier oder zwei wäre die sache klar, aber eine drei ist einfach nichts. wenigstens enttäuscht mich deutsch mit einer zwei nicht.
ich habe wieder gefallen an latein, noch mehr sogar als sonst und erledige sogar meine mathematikhausaufgaben.

ich musste heute mit bedauern feststellen, dass es kälter geworden ist und kalt bleiben wird, laut wetterbericht zumindest, und das obwohl nächsten sonntag die uhren auf sommerzeit umgestellt werden.

music: dornenreich - wer hat angst vor einsamkeit
19.3.07 15:29


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